Mit der Saison 2025/26 liegt das erste gemeinsame Jahr der neu gegründeten Spielgemeinschaft Ramerberg/Rott hinter uns. Die Premierensaison brachte dabei viele positive Momente, sportliche Erfolge, aber auch Herausforderungen mit sich.

Erste Mannschaft krönt starke Debütsaison mit Aufstieg

Bereits in der Hinrunde zeigte unsere erste Mannschaft eindrucksvoll, welches Potenzial in der neu formierten Spielgemeinschaft steckt. Nach neun Spieltagen stand das Team von Christian Wittmann und Dominik Lerch mit sieben Siegen und zwei Unentschieden ungeschlagen an der Tabellenspitze der A-Klasse 3. Besonders die stabile Defensive und die Durchschlagskraft in der Offensive zeichneten die Mannschaft aus.

Auch nach der Winterpause knüpfte die SG nahtlos an die starken Leistungen an. Die Mannschaft blieb über die gesamte Saison eines der dominierenden Teams der Liga und beendete die Spielzeit mit einer beeindruckenden Bilanz von 16 Siegen, 2 Unentschieden und lediglich 2 Niederlagen. Mit 59 erzielten Toren bei nur 19 Gegentreffern stellte die SG sowohl offensiv als auch defensiv ihre Qualität unter Beweis.

Am Ende stand Platz 2 mit 50 Punkten zu Buche. Damit war die Saison jedoch noch nicht beendet: In der Relegation gegen den SC Höhenrain bewies die Mannschaft erneut ihre Stärke und sicherte sich den verdienten Aufstieg in die Kreisklasse.

Für die erste Mannschaft war es eine außergewöhnlich erfolgreiche Premierensaison, die eindrucksvoll zeigte, wie gut die Zusammenarbeit der beiden Vereine funktioniert. Ein großer Dank gilt dabei dem Trainerduo Christian Wittmann und Dominik Lerch, die es geschafft haben, aus den vorhandenen Qualitäten eine geschlossene und erfolgreiche Einheit zu formen.

Zweite Mannschaft erlebt schwierige Saison

Deutlich schwieriger verlief die Spielzeit für unsere zweite Mannschaft. Das junge Team, ergänzt durch erfahrene Spieler, hatte bereits in der Hinrunde mit den Herausforderungen der Liga zu kämpfen und fand sich früh im Tabellenkeller wieder.

Nach dem achten Spieltag erfolgte ein Trainerwechsel. Bernhard Weilhammer, der die Mannschaft bis dahin betreut hatte, gab sein Amt ab. Das Trainerduo der ersten Mannschaft übernahm die Betreuung bis zur Winterpause, ehe Patrick Grünauer zur Rückrunde Verantwortung übernahm und der Mannschaft neue Impulse gab.

Trotz großem Einsatz, hoher Trainingsbeteiligung und einer erkennbaren Weiterentwicklung auf und neben dem Platz blieben die sportlichen Erfolge leider aus. Die zweite Mannschaft beendete die Saison auf dem 12. Tabellenplatz mit 3 Punkten aus 22 Spielen. Die Bilanz von 18 erzielten Toren und 82 Gegentreffern spiegelt die schwierige Saison wider.

Dennoch dürfen die nackten Zahlen nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele junge Spieler wertvolle Erfahrungen sammeln konnten und sich individuell positiv entwickelten. Dafür gebührt dem gesamten Team großer Respekt. Ein besonderer Dank gilt Patrick Grünauer, der die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen hat und leider nach dieser Saison nicht mehr zur Verfügung steht.

Dank an alle Unterstützer

Eine Saison wie diese wäre ohne die Unterstützung zahlreicher Menschen nicht möglich. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spielern, Trainern, Betreuern, Sponsoren, Helfern und natürlich unseren treuen Fans, die unsere Mannschaften sowohl in Rott als auch in Ramerberg während der gesamten Saison unterstützt haben.

Ausblick

Mit dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die Kreisklasse steht die SG Ramerberg/Rott vor einer neuen Herausforderung. Die erfolgreiche Premierensaison hat gezeigt, welches Potenzial in unserer Spielgemeinschaft steckt. Nun gilt es, die positive Entwicklung fortzuführen und sich in der neuen Liga zu etablieren.

Die zweite Mannschaft wird die Erfahrungen der vergangenen Saison nutzen, um gestärkt in die Zukunft zu gehen und die Entwicklung der jungen Spieler weiter voranzutreiben.

Die Saison 2025/26 wird als erste gemeinsame Spielzeit der SG Ramerberg/Rott in Erinnerung bleiben – und vor allem als das Jahr, in dem mit Teamgeist, Zusammenhalt und Leidenschaft der Aufstieg in die Kreisklasse geschafft wurde.